Böckchen1x1, Teil2, Vergesellschaftungsregeln
Wichtig bei der Zusammenstellung der Bockgruppen ist bezüglich des Charakters und der Auswahl der Tiere Folgendes:
* Möglichst eine gerade Zahl von Böcken zusammen halten
* Je größer die Gruppe, desto unwahrscheinlicher ist es, daß sich alle Aggressionen auf ein Tier konzentrieren
* 2er Gruppen mit 2 Böcken, die sich von klein auf kennen funktionieren meist sehr gut. Verstirbt einer der alten Böcke sollte man möglichst einen Jungbock unter 8 Wochen oder einen Frühkastraten dazusetzen.
Dieser Artikel basiert auf meinen Erfahrunggen und wird laufend erweitert. Solltet ihr auch noch was beisteuern können, es ist jeder Input herzlich willkommen!
Urlaubsmitbringsel
Jedes Jahr wieder sehen wir, wenn wir in den Urlaub in den Süden fahren unzählige Straßenhunde und -katzen. Der geneigte Tierfreund würde am liebsten alle einpacken und mit nach hause nehmen.
Teilweise leben diese Tiere sehr gut, teilweise führen sie ein armseliges Leben, ungeliebt und von allen vertrieben und geächtet. Mittlerweile gibt es etliche Tierschutzorganisationen, die sich der Straßenhunde -und Katzen in Ungarn, Italien, Kroatien, Spanien, etc. annehmen und diese Tiere mit hilfe von Flugpaten nach Deutschland holen.
Ich selbst habe letztes Jahr Flugpatenschaften für 2 große Hunde und eine Katze übernommen. Auf diese Tiere haben sich 3 neue stolze Besitzer am Flughafen schon sehr gefreut. Und ich war glücklich, helfen zu können.
Allerdings hat mich diese Aktion auch zum Nachdenken angeregt. Ist es wirklich sinnvoll, diese liebenswerten Geschöpfe in den Flieger zu setzen und nach Deutschland zu verfrachten? Keine Frage, jedes Tierleben ist es wert gerettet zu werden. Aber sitzen in Deutschen Tierheimen nicht schon genug herrenlose Tiere, die keiner mehr will? Wann ist es gerechtfertigt, Nottiere zu importieren? Sollte man hier nicht ersteinmal vor der eigenen Türe kehren? Über Meinungen und sachliche Diskussion würde ich mich freuen.
Böckchen1x1, Teil1, Das Gehege
Eines der wichtigsten Dinge bei der Meerschweinchen-Bockgruppenhaltung ist neben der Auswahl der "richtigen" Böckchen, viel Platz und eine Bockgerechte Gehegeausstattung.
Nach modernen Erkenntnissen sollte pro Meerschwein mindestens 0,5 qm platz vorhanden sein. Für eine Bockgruppe ist das schon sehr knapp benessen, besser und risikoloser ist ca. 1 qm pro Tier.
Das Gehege sollte böckchentauglich ausgestattet sein, d.h. es sollten keine Engstellen oder Sackgassen existieren, bei denen die Gefahr besteht, daß sich die Tiere nciht mehr aus dem Weg gehen können. Herkömmliche Häuschen aus dem Zooladen sind für eine Bockhaltung meist ungeeignet, da sie viel zu klien sind und oft nur über einen Ausgang verfügen. Ein Streit um so ein Haus kann eine noch so innige Bockfreundschaft für immer zerstören.
Besser sind selbstgebaute Häuser in Übergröße mit mindestens 2 Ausgängen oder Tischchen. Mit solchen Tischchen habe ich selbst sehr gute Erfahrungen gemacht. Das material bekommt man äußerst günstig im Baumarkt und sie sind schnell zusammengebaut. Einfach ein Brett in beliebiger Größe und aus 4-Kant-Hölzern 4 Tischbeine gezaubert und angebracht, fertig ist der Böckchen-Unterschlupf.
Es sollten immer mindestens genauso viele Unterschlüpfe wie Böckchen vorhanden sein.
Futter sollte man nach Möglichkeit nicht in Näpfen füttern, sondern großzügig im Gehege verteilen. So frisst es sich entspannt und Stress wird vermieden.
Meerschweinchenhaltung - Böckchen-WG
Leider ist die Meinung, daß Meerschweinchenböcke nicht in einer Gruppe gehalten werden können immer noch weit verbreitet. Daher fristen viel zu viele Böckchen ihr Leben in Einzelhaltung oder finden keinen Abnehmer.
Es stimmt, die Bockhaltung ist nicht ganz einfach, aber keinesfalls unmöglich. Es gibt ein paar Dinge, die man dabei beachten muß, dann funktioniert eine Böckchen-WG ohne Streit und Beißereien.
In dieser Kategorie möchte ich den Meerschweinchenhaltern die Möglichkeiten aufzeigen, wie man auch Böcke miteinander vergesellschaften kann und grundsätzliche Aufklärungsarbeit über die Bockhaltung leisten.
Schon allein aus Tierschutzgesichtspunkten lohnt eine Bock-WG, denn Böcke sind bei dem Meerschweinchen das ungeliebte Geschlecht. Normalerweise wird ein (kastrierter)Bock mit einem oder mehreren Weibchen gehalten. Dies ist die natürlichste und unproblematischste Gruppenkonstellation. Allerdings füht diese Tatsache dazu, daß die Nachfrage nach Böcken um einiges geringer ist.
Viele Züchter geben daher Weibchen nur in Verbindung mit Böcken oder Kastraten ab. Eine Lösung, die manchmal nur dem Züchter hilft, nicht dem Bock. Denn ob dieser nicht nur gekauft wird, weil man das Wweibchen haben wollte und der Bock dann achtlos weitergereicht wird, bleibt meist ungeklärt.
Viele Böcke landen in Zoohandlungen, wo das Schicksal oftmals seinen Lauf nimmt. Sie kommen von dort in Einzelhaltung als Kinderzimmerschweinchen oder werden zu mehreren in viel zu kleinen Käfigen verkauft. Hier ist Streit unter den Böcken vorprogrammiert, denn sie brauchen Platz. Nicht umsonst sitzen in den vielen Notstationen überpropertional viele Böcke.
Diese Tatsache fürt wohl auch zu dem hartnäckigen Vorurteil, Böcke ließen sich nicht miteinander vergesellschaften.
Auf den nächsten Seiten erfahren Sie, wie eine Bock-WG funktioniert und was man dabei beachten muß. Ich bin selbst Halterin eine Bockgruppe mit derzeit vier Kastraten und einem Jungbock. Meine Erfahrungen, die ich dabei gesammelt habe, werde ich in den Berichten einbringen.
Schlachtfohlenzeit!
Link: http://www.sos-pferdehilfe.de/
Auch dieses Jahr droht vielen Haflinger- und Kaltblutfohlen wieder ein jähes Ende beim Metzger, meist sogar auch ein Schlachtviehtransport nach Italien oder Frankreich.
Die SOS Pferdehilfe e.V hilft mit, den Fohlen ein grausames Schicksal zu ersparen. Infos über die Fohlen und wie man ihnen helfen kann, findet ihr auf der Homepage der Pferdehilfe.
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