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Klassische vs. moderne Dressur |
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Montag, 17. Dezember 2007 |
Klassische vs. moderne Dressur im modernen Pferdesport
Leider steht im modernen Dressur- und Leistungssport das Wohl des Pferdes nciht mehr an erster Stelle. Auch in der Pferdeausbildung ist Zeit geld und so wird ein schnelles Erlernen und Anlernen der Lektionen der reelen, pferdegerechten und -schonenden Ausbildung vorgezogen. Statt Dehnungshaltung gibt es Rollkur uns statt Geduldigem Einfühlungsvermögen ein schärferes Gebiss. Dieser Artikel ist ein Apell an die Vernunft der Reiter, endlich wieder zu pferdegerechteren, nicht minder erfolgreichen Ausbildungsmethoden zurück zu kehren.
Leider sieht man es immer noch viel zu oft auf den Turnieren. Viel zu Junge, völlig überforderte Pferde laufen in den schweren Klassen dressur und Springen. Das moderne deutsche Warmblut ist so gut durchgezüchtet, daß man es sehr leicht über seine Verhältnisse reiten kann und dennoch auf den Turnieren guten Noten erziehlen. Daß dieses Vorgehen auf kosten der Pferde geht, sagt einem schon der gesunde Mesnchenverstand. 12-Jährig sieht man nur noch wenige dieser Top-pferde im Großen Sport. Zu schnell kamen die Belastungsbeschwerden, Spat Arthrose, Kissing Spines und mehr. Wer Glück hat ist bedingt reitbar und findet dann als Freizeitkumpel eine Lebensstellung. Pech hat, wer dafür nciht mehr fit genug ist, oder wo die Medikation auf dauer auch für Liebhaber zu teuer wird. Diese Pferde werden dann bei Händlern verramscht oder kommen gleich in die Wurst. Daß es auch Anders geht zeigen unter anderem Eddy Willem und Frau Stückelberger, die sich der klassichen Dressur und pferdegerechten Ausbildungsbethoden verschieben haben und damit auch sehr erfolgreich sind. |